Sonntag, 23. Juni 2013

Geteilte Erinnerungen | 8 aus 32. Heute: Erlebtes.

Fotos vermissen ist nicht schön. Zwar sind die Erinnerungen im Kopf, aber mit der Zeit verblassen sie und man kann sie so schlecht teilen.
In den letzten Wochen habe ich bei uns alles auf den Kopf gestellt und die vermissten Fotos schließlich auf dem Dachboden meiner Eltern wieder gefunden. Ja, ja, die vielen Umzüge...
So kann ich nun zum Einen, worüber ich mich sehr freue, einige Erinnerungen hier auf meinem Blog teilen, aber vor allem kann ich endlich einem lieben Freund ein Geschenk machen, von dem ich sicher weiß, dass er sich diebisch darüber freuen wird!
Oh, ich freu mich über langjährige Freundschaft, über das Wiederfinden, auf das Einscannen und auf die Geschenkübergabe...

Und dieses ganze Freudenpaket ist meine heutige Sonntagsfreude, derer vieler Ihr auf Marias Blog "Kreativberg" bewundern könnt!

Jetzt wünsche ich Euch viel Spaß mit meinem tatsächlich bereits letzten Teil von "8 aus 32", in dem ich ein wenig über einige meiner besonderen Erlebnisse plaudere.


1. Als ich damals von meiner Abi-Fahrt nach Hause kam, hatte ich zwei Erlebnisse, die entgegengesetzter nicht sein konnten: Während meiner Abwesenheit war unser Hund mit 11 Jahren plötzlich verstorben und meine Eltern schenkten mir mein Traumauto zum bestandenen Abitur: Eine Ente! Da kam ich erstmal aus dem Weinen gar nicht mehr heraus. Trauer - Freude - Trauer - Freude...


2. In dieser Ente hatten bei akuter Ermangelung weiterer Fahrzeuge bis zu acht Leute Platz. Ich war also irgendwie auch schon mal (Großraum-) Taxifahrerin...

3. Mein prägendstes Erlebnis war im Jahr 2000 meine dreimonatige Indienreise. Ich habe in Bangalore ein Praktikum mit Straßen- und arbeitenden Kindern absolviert und dortige  Sozialarbeiter bei ihrem Tun begleitet und unterstützt. Anschließend bin ich vier Wochen durch die Bundesstaaten Goa und Kerala gereist.

Mein Arbeitsplatz.



4. Meine zweite Schwangerschaft verschaffte mir das zweifelhafte Vergnügen, acht Wochen fast nur liegen zu müssen. Als meine Mutter mir früher von ähnlichen Umständen während ihrer Schwangerschaft erzählte, dachte ich nur: Das könnte ich nie. Aber ich konnte. Seitdem glaube ich, dass Mütter einfach alles können, wenn es um ihre Kinder geht.

5. Meine verrückteste Reise war ein Urlaub in Italien. Mit meinen drei besten Freunden, einem Auto, das ständig kaputt war (und uns dadurch zu einem gewissen Bekanntheitsgrad in unserer Gegend verholfen hat, da wir ständig auf einem Abschleppwagen durch die Gegend kutschiert wurden), einem Ziel, das wir nie erreicht haben (einer der Mitreisenden hat familiäre Bande in Apulien - wir sind nördlich von Rom "gestrandet") und einem Schlafplatz unterm Sternschnuppenhimmel auf einer Klippe am Meer. Einer von den drei Freunden ist jetzt mein Mann...


Blick von "unserer" Klippe ins klare Wasser.

6. Auf der Finca von (mittlerweile) lieben Freunden auf Fuerte Ventura habe ich 2001 während unseres ersten Urlaubs dort ziemlich spontan an einem  Reiki-Seminar (1. Grad) teilgenommen. Und obwohl ich meine Füße fest auf der Erde habe und ich Reiki mittlerweile kaum noch praktiziere (Warum eigentlich nicht??? Es tut wirklich gut!!!), haben sich durch dieses Erlebnis einige meiner Sichtweisen nachhaltig verändert.



7. Obwohl ich jedes Mal fast nichts sehen kann (Warum? >klick! s. Punkt 1!), sind Live-Konzerte immer bedeutende Erlebnisse für mich. Immer wieder sehr gerne gehört und flüchtig erblickt: Motorpsycho, Die Sterne, Björk. Letztere ist übrigens auf einem Festival vor einigen Jahren im Anschluss an ihren Auftritt an meiner Freundin und mir vorbei gehüpft! Zum Bierstand! Einfach so! (Naja, vier unauffällige Bodyguards gehörten schon dazu!) Wir waren dermaßen perplex, dass Björk natürlich längst über alle Berge war, bis wir endlich auf die Idee gekommen waren, ihr mal unauffällig zu folgen...

8. Ich hatte sechs Jahre lang Dreadlocks, die ich mir während einer langen Nacht selber gedreht hatte. Es war ungefähr eine Woche nach dem Auszug aus meinem Elternhaus... Sehr überrascht war ich kurze Zeit später darüber, dass dies in dem Kindergarten, in dem ich bald darauf anfing zu arbeiten, keinerlei Rolle spielte. Abgeschnitten habe ich sie mir übrigens auch selber - kurz vor Antritt meiner Indienreise...

Wer noch mehr über mich wissen möchte, kann sich auf meiner "Über mich" - Seite nochmal alle Folgen des "8 aus 32" - Vierteilers ansehen!

Ich wünsche Euch einen ganz wunderbaren Sonntag!


Kommentare:

  1. Die Ente ist der Hammer! Tolles Auto! Habe ich auch durch...das Liegen in der Schwangerschaft...dreimal...frag nicht...LG Lotta.

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  2. Eine knallrote Ente - das ist der Hammer! Wir hatten sie auch, aber eine Stufe größer, als Kastenwagen :-)
    Schwangerschaft und liegen, jepp, daß durfte ich bei meinen beiden ersten leider auch fast eine halbe Ewigkeit... Somit gebe ich Dir recht: Mütter machen das unmöglich möglich und schaffen einfach alles. Ein hoch auf die Mütter dieser Erde und Dir einen schönen Restsonntag!
    Sabine

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  3. Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

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    1. ...aber nur aus Versehen, blöderweise den falschen Button gedrückt... Entschuldige!
      LG, Nicole

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